Petra M.
Großmugl

Read & Eat – Book & Food Sharing

Es ist eine Schande, dass wir so viele Lebensmittel wegwerfen. Warum eigentlich? Weil wir etwas kaufen, das wir dann doch nicht essen, oder weil das „gefährliche“ Ablaufdatum erreicht ist und weil vielen von uns der Wert von Essen nicht bewusst ist. Es gibt bereits tolle Initiativen zum Food-Sharing. Meine Idee ist, in den bereits bestehenden alten Telefonzellen, die in der Stadt als kleine Selbstbedienungsbüchereien verwendet werden, auch Lebensmittel einzustellen.
Jede und jeder von uns kann somit die Lebensmittel, die nicht mehr verwendet werden – aber noch essbar sind – dort hinbringen. Und natürlich auch von dort mitnehmen. Und vielleicht entstehen mit der Zeit viele weitere solche kleinen öffentlichen Read&Eat-Spots, wo man auf dem Weg zur Arbeit etc. einfach ein paar Lebensmittel hinbringt.


Svila T.
Wien

Spendtable

Wir wollen hier „Spendtable“ präsentieren. Unser Projekt in 1030 Wien orientiert sich am Vorbild des italienischen „cafe sospeso“: In italienischen Bars und Cafés trinkt jemand EINEN Kaffee, bezahlt aber ZWEI. Der zu viel bezahlte Kaffee kommt dann jemandem zugute, der in die Bar kommt und eben kein Geld für einen Kaffee hat – der wird dann sozusagen „unbekannterweise“ eingeladen.
Wir haben uns gedacht, das ist eine gute Sache, man sollte es nur ausweiten auf ESSEN. Wenn man viel in der Stadt unterwegs ist, sieht man leider immer mehr Menschen, die sich offensichtlich schon lange keine warme Mahlzeit mehr leisten konnten. Unser Ansatz verstärkt den Zusammenhalt untereinander und hilft da, wo es nötig ist. Und wenn es richtig gut läuft, werden in den beteiligten Restaurants auch weniger Lebensmittel weggeworfen werden müssen.


Andrea H.
Wien

Heimischer Grüntee

Brombeer- und Himbeerblätter werden in Bioläden oder Teegeschäften getrocknet verkauft und sind in vielen Teemischungen enthalten. Diese selbst zu sammeln und zu trocknen ist in Wien mehr als einfach, da diese Sträucher am Donaukanal, im gesamten Wienerwald, und an vielen verschiedenen, auch urbanen Orten wachsen. UND: man kann diese Blätter sehr leicht fermentieren und erzeugt sich so ein Grüntee ähnliches Produkt, es riecht charakteristisch und schmeckt auch so. So lernt man die heimische Flora und Fauna kennen und ist viel an der frischen Luft!


Nicolas K.
Graz
Für Projektteam CITY.FOOD.BASKET

Projekt CITY.FOOD.BASKET

In den letzten Jahren zeigte sich ein wachsendes Interesse, den Ernährungsraum Stadt im Sinne einer Kreislaufwirtschaft zu analysieren und zu gestalten.
Das Projekt CITY.FOOD.BASKET zielt darauf ab, Warenkörbe als Maßnahme zur Steigerung eines nachhaltigen regionalen Lebensmittelkonsums in Städten wie Graz und Wien zu fördern. Jede:r am Thema Nachhaltigkeit Interessierte wird sich schon einmal die Frage gestellt haben, wie sehr die eigene Ernährung nun tatsächlich dazu beitragen kann. Meist bekommen wir kleine Puzzle-Steine als Beispiele einer nachhaltigen Konsumweise, doch ergibt sich daraus nur schwer ein Gesamtbild. Das möchte das Projekt CITY.FOOD.BASKET ändern, indem "nachhaltige regionale Lebensmittelwarenkörbe" für Dich und mich ausgearbeitet, diskutiert und präsentiert werden. Anhand von Personas werden für verschiedene Konsument*innengruppen regionale Warenkörbe definiert und mit Praxispartner:innen erstellt. Außerdem werden Empfehlungen für die Umsetzung von Warenkörben in einem partizipativen Verfahren gestaltet, die den Lebensrealitäten verschiedener Konsument:innengruppen entsprechen.


Julia W.
Wien
Für Teamleiterin des freiwilligen Uniprojektes "nachhaltiger Einkaufsguide"

Der Einkaufsguide

Hallo, unser Projekt ist der nachhaltige Einkaufsguide! In einem Uni Projekt haben wir uns die Frage gestellt, worauf man achten muss, wenn man nachhaltig einkaufen möchte und warum das so wichtig ist! Die Ergebnisse aus kreativem Brainstorming, Interviews und vielen Analysen wurden in eine Broschüre gepackt, die dann auf der Universität und in ausgewählten Supermärkten verteilt wurde. So soll die Aufmerksamkeit rund nachhaltigen Ernährung erhöht und viele Freund:innen für das Thema begeistert werden.


Nuriye T.
Wien

Spar Inigo - Smart City Award 2021 Feeding the City

INIGO-SPAR-Küche kocht gegen Lebensmittelverschwendung im Supermarkt: Lebensmittel aus den beiden von der Caritas Erdiözese Wien geführten SPAR Supermärkten, die noch haltbar sind, wo aber vorauszusehen ist, dass diese nicht mehr vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verkauft werden, werden in frisch zubereitete Speisen zum Mitnehmen verwandelt. Nuriye Turan kocht gemeinsam mit zwei Teilnehmer:innen an dem sozialökonomischen Arbeitsmarktprojekt zwei frische Tagesgerichte und eine Suppe zu einem niedrigen Preis. Diese werden von Montag bis Freitag zwischen 11:30 – 13:30 Uhr im SPAR Quellenstraße 185, 1100 Wien verkauft. Das Projekt bietet eine tolle Alternative für alle, die einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten wollen und denen das Kochen neben der Arbeit oder im Home-Office und Home-Schooling zu viel wird.


Ursula B.
Güssing
Für Permakulturgarten

Ein neues Haus für Hahn Henry

In St. Michael am Rande der Stadt Güssing im Südburgenland betreiben vier Generationen (3 Familien) seit 5 Jahren einen Garten zur Selbstversorgung mit Kräutern, Obst und Gemüse. Aus einer Idee entstand dies auf einer ungenützten Fläche einer Familie. Im Jahreskreislauf der Natur ziehen wir unsere eigenen Pflänzchen groß – wir säen aus und ernten gemeinsam. Bio Landwirtschaft ist uns wichtig. Als Dünger verwenden wir unseren Hühnermist und Kompost. Größere Mengen an Gemüse, Obst und Kräutern werden getrocknet, gefroren und eingekocht, um auch im Winter versorgt zu sein. Durch die Hühner haben wir zusätzlich frische Eier, sie helfen uns auch, ungebetene Gäste zu vertreiben, weil sie Schneckeneier fressen.
Wir ernten je nach Lust und Laune der Natur jedes Jahr Paradeiser, Paprika, Mangold, rote Rüben, Mais, Kartoffel, Melonen, Kren, Süßkartoffel, Radieschen, Zucchini, Kürbisse, Salat und Chili.


Fabian H.
Wien

Der mobile Naschgarten für Alle

Aus einem alten, ausrangierten Lastenrad wurde ein mobiles Hochbeet gebaut, welches den liebevollen Namen „Der mobile Naschgarten für Alle“ trägt. Darin sind verschiedenste Pflanzen und Kräuter angebaut, die zum Probieren und Naschen einladen, wie Erdbeeren, Erbsen, Kirschen, Sauerampfer, Ribisel, Paradeiser und eine wuchernde Inka-Gurke.
Das Lastenrad ist noch immer StVO-konform ausgestattet, sodass es wie ein Fahrrad gefahren werden kann und auf allen Auto- und Fahrrad-Parkplätzen abgestellt werden darf. Es soll vor allem dazu anregen, darüber nachzudenken, wie grün die Stadt sein könnte, wenn nicht mehr so viel Platz für Straßen und Autos exklusiv zur Verfügung steht. Das außergewöhnliche Fahrzeug mit der mittlerweile meterhohen Begrünung erregt vor allem bei Kindern viel Aufmerksamkeit, vor allem, wenn es in Bewegung ist. Es soll vor allem dazu beitragen, die Stadt grüner zu machen und schmackhafte, kleine Snacks für alle Menschen produzieren.


Georg M.
Salzburg

Honig von der Stadt - für die Stadt

Meine Initiative „So können alle besser schlafen“ entstand aus meinem Brotberuf. Ich bin seit 30 Jahren in der Stadthotellerie in Salzburg tätig und habe somit täglich die Möglichkeit, verschiedenste Projekte auszutüfteln, zu planen und umzusetzen. In den letzten 15 Jahren habe ich unseren Hotelbetrieb zu einem führenden Biobetrieb mit sehr hohem ökologischem Anspruch umgemodelt. Nun habe ich meine Fühler in Richtung meines Herzensprojektes ausgestreckt: Bienen.
Bienen sind wunderbare Geschöpfe mit einem unverzichtbaren Wert für unsere Umwelt und die gesamte Lebensmittelproduktion auf unserem Planeten Erde. So entstand die Idee, Bienen im Garten zu halten. Der positive Nebeneffekt der Bestäubung zahlreicher Blüten und Pflanzen ist die Gewinnung von Honig, den wir im eigenen Betrieb am Buffet anbieten. Dadurch leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Lebensmittelproduktion in der Stadt Salzburg.


Stefan R.
Wien

Gemeinsamer Einkauf am Markt

Mein Projekt „Gemeinsamer Einkauf am Markt“ habe ich ins Leben gerufen, um gemeinsam mit meinen Nachbar:innen bei den Wiener Landwirtschaftsmärkten einzukaufen. Wöchentlich gehen zwei oder drei von uns auf den Markt (zum Beispiel zum Naschmarkt, der sich in direkter Umgebung befindet) einkaufen und nehmen für die anderen Bewohner:innen Lebensmittel mit. Dazu haben wir einen E-Mailverteiler erstellt. Besonders wichtig sind mir aber auch ältere Personen, diese können bequem mittels Zettel im Briefkasten ihre Wünsche mitteilen und haben somit auch die Möglichkeit, wertvolle und regionale Lebensmittel vom Markt zu beziehen. Ältere Personen, die zum Beispiel nicht gut zu Fuß unterwegs sind, müssen so nicht alleine die Einkäufe schleppen, sind aber immer gerne eingeladen und willkommen, beim Einkaufen mitzugehen. Die Einkaufspersonen wechseln sich immer ab.


Andreas K.
Bad St.Leonhard i.Lavanttal

PrimeInsects - think ahead

Wir sind PrimeInsects und widmen uns seit 2016 der Zucht von Insekten als Lebensmittel der Zukunft.
Wir betreiben vor Ort Forschung, Zucht, Produktentwicklung, Verarbeitung und Verpackung. So wollen wir nicht nur die menschliche Ernährung, sondern auch das Thema Landwirtschaft und Upcycling komplett neu denken und dadurch einen nachhaltigen Impact für Europa schaffen. Wir streben an, hochwertige Lebensmittel zu schaffen, welche den EU Protein gap schließen. Außerdem können wir damit auch die Nebenströme aus der Lebensmittelindustrie aufwerten.
Inzwischen konnten wir uns in Europa als eines der bekanntesten Unternehmen in diesem Bereich positionieren und sind gerade dabei, alltagstaugliche Produkte mit Insektenpulver auf den Markt zu bringen, um das Insekt auch in den täglichen Konsum einbinden zu können.


Lydia F.
Wien

Kost nix Ecke

Die Kost-Nix-Ecke soll helfen, Abfälle zu vermeiden und die Lebensmittelverschwendung minimieren. Durch die Kost-Nix-Ecke ist es einfach möglich, Lebensmittel, die nicht benötigt werden, mit den Nachbar:innen zu tauschen. Dazu habe ich in meinem Stiegenhaus ein Infoblatt aufgehängt, um das Interesse an der Kost-Nix-Ecke festzustellen. Das Interesse war sehr groß, deshalb habe ich im nächsten Schritt ein Plakat aufgehängt und die „Spielregeln“ (z.B. keine Produkte, die gekühlt werden müssen) für die Kost-Nix-Ecke definiert. Nun können die Hausbewohner:innen Lebensmittel, die sie nicht mehr benötigen, oder zu viel gekauft haben, miteinander teilen. Dadurch konnte die Lebensmittelverschwendung vermindert werden und wir konnten uns einiges an Geld sparen.


Max G.
Weiden am See

Wir versorgen uns selbst - Feeding the City

In meinem Projekt geht es darum, dass überschüssige Ernte sinnvoll genutzt und mit anderen Personen geteilt wird. Dadurch können meine Nachbar:innen und wir uns mit selbst angebautem Obst und Gemüse selbst versorgen. Das selbst angebaute Obst und Gemüse wird geerntet und anschließend untereinander geteilt. Auch sind schon einige Nachbar:innen neugierig geworden und haben sich ebenfalls dazu entschlossen, mehr Obst und Gemüse selber anzubauen und zu züchten. Besonders der frische und ausgezeichnete Geschmack des selbst angebauten Gemüses hat sie überzeugt! Wir tauschen die Ernte untereinander aus und berichten uns gegenseitig von den Erfahrungen mit dem Obst- und Gemüseanbau. Außerdem unterstützen wir uns gegenseitig bei der Ernte und beim Garteln, dadurch macht das Anbauen von Obst und Gemüse besonders viel Spass!


Wolfgang H.
Wien

Smart City Award: Gemeinsames Garteln

In meiner Kleingartensiedlung ist mir aufgefallen, dass immer weniger Nachbar:innen selber Obst und Gemüse anbauen. Besonders Jüngere scheinen leider zu wenig über Pflanzen zu wissen oder die Arbeit zu überschätzen. Deshalb habe ich das Projekt „Gemeinsames Garteln“ ins Leben gerufen. Bei diesem Projekt mache ich Führungen für Nachbar:innen und zeige, wie einfach Obst und Gemüse angebaut werden kann. Auch habe ich eine Verkostung gemacht um zu zeigen, wie gut eigenes Obst und Gemüse im Vergleich zum Gekauftem aus dem Supermarkt schmeckt. So konnte ich das Bewusstsein für lokales Obst und Gemüse verbessern und einige Nachbarinnen und Nachbarn dazu animieren, Obst und Gemüse im eigenen Garten anzubauen. Der Erfahrungsaustausch hat auch viel Spaß gemacht und die Gemeinschaft gestärkt.


Christoph S.
Wien

Cabriobeet

Der Wohnraum in Wien wird immer teurer, Parkraum wird aber verschenkt. Für unglaublich läppische 10€/Monat kann mit einem Auto öffentlicher Raum privatisiert werden. Wäre es nicht gerecht, wenn man zu gleichen Konditionen & ähnlich unkompliziert ein Hochbeet aufstellen könnte? Sollte eine klimafreundliche Nutzung der Parkspuren nicht niederschwellig ermöglicht werden?
Als Symbol für diese Bevorzugung des motorisierten Individualverkehrs wurde ein fahrtüchtiges Cabrio mit Erde gefüllt und in der Parkspur als Kräuterhochbeet für die Nachbarschaft betrieben. Das Cabriobeet ist seit August 2021 ein beliebter Treffpunkt für die Nachbarschaft im Grätzel um die Sobieskigasse im 9. Wiener Gemeindebezirk, es wird gemeinsam gegärtnert, die Kräuter sind zur freien Entnahme. Das Cabriobeet führt das Potential vor, das der öffentliche Raum in punkto urbaner Ernährungssouveränität hätte, wenn im großen Stil Parkflächen zu Stellflächen für Hochbeete umgewidmet würden.


Gerda S.
Gramastetten

Essig aus Apfelresten -Zero Waste

Von der Schale zum Essig: Der Apfelessig-Ansatz ist ein wahres Zero-Waste Konzept. Wenn man zum Beispiel Apfelmus herstellt und dafür nur das Fruchtfleisch braucht, kann aus den Schalen Essig hergestellt werden. Scheint logisch, aber die wenigsten wissen, dass dies ganz einfach geht. Um Essig selbst herzustellen, braucht man weder besonders begabt zu sein noch eine teure Ausrüstung. Die Apfelreste werden in das sterile Glas gefüllt, mit Wasser bedeckt und zum Schutz vor kleinen Fliegen mit einem Tuch oder einem Stuck Küchenpapier abgedeckt. Über 5 Tage 1x täglich gut umrühren, damit sich kein Schimmel bilden kann. Anschließend abgießen und in einem sterilen Glas für 4-6 Wochen reifen lassen. Danach kann der Essig in verschließbaren Flaschen aufbewahrt werden.
So einfach wird aus Abfällen wertvoller Essig. Dieses Projekt ist leicht nachzumachen und soll die Leute motivieren, in ein System mit weniger Müll einzusteigen.


Heidemarie H.
Wien

Feeding the City: Tauschbörse für Obst und Gemüse im Büro

Im letzten Sommer habe ich mich sehr über meine Brombeersträucher und über die reichliche Ernte gefreut. Allerdings hat mich die reiche Ernte auch vor ein Problem gestellt: Was tun mit so vielen geernteten Brombeeren auf einmal? So ist mir die Idee zu meinem Projekt „Tauschbörse für Obst und Gemüse im Büro“ gekommen, welche ich umgesetzt habe. Bei der Tauschbörse können Kolleg:innen übriges Obst und Gemüse mitbringen und tauschen. Dazu habe ich eine kleine Box in der Teeküche aufgestellt, hier werden die Angebote in Form von kleinen Post-it deponiert. So habe ich z.B. meine Brombeeren angegeben oder eine Kollegin hat ihre Äpfel von ihrem Apfelbaum angeboten. Wichtig ist, dass die Tauschbörse freiwillig ist und der Austausch kostenlos erfolgt. Auch ist es möglich, dass ein Kollege z.B. Äpfel nimmt und dafür ein anderes Mal seine Ernte teilt. Jede und jeder kann so viel Obst und Gemüse hergeben, wie sie und er möchte.


Gerald A.
Feldkirchen an der Donau
Für Gastrosophicum eV

Gastrosophicum - der Wert der Lebensmittel

Regionale Produktion und regionaler Konsum bringt regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig spielt die Diversität in der Produktion und Ernährung eine wesentliche Rolle. All diese Punkte vereint das Gastrosophicum! „Die Lehre von der Weisheit des Essens“ ist die Grundlage der Gastrosophie. Verbunden mit Klima & Umwelt werden das die Schlüsselthemen der Zukunft sein. Als ehrenamtlicher Verein „Gastrosophicum“ haben wir es uns zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit interessierten Menschen & Expert:innen die Themen Ernährung, Umwelt, Lebensmittel, Klima, Genuss und Kulinarik lustvoll und gleichzeitig kritisch zu reflektieren.
Unser jährliches Gastrosophicum ist ein Ort des Austausches unterschiedlicher Sichtweisen: interdisziplinär, multidisziplinär, philosophisch – und daher nicht zuletzt auch verantwortlich für einen nachhaltigen und wertschätzenden Genuss.


Franziska G.
Wien

Brotbackkurs Feeding the City

In meinem Projekt geht es um die Umsetzung eines Brotbackkurses. Schon oft habe ich mich über Supermarktbrot aufgeregt, welches trocken und sehr fad schmeckt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen selber Brot zu backen. Am Anfang war ich noch etwas unsicher, doch nach einigen Versuchen hat das Brotbacken super funktioniert. So bin ich zu meinem Projekt gekommen, Brotbackkurse für Freunde und Nachbarn zu geben. Für das Brotbacken nutzen wir nur regionales und biologisches Getreide und Zutaten. Nach dem Backen geht es dann natürlich an die Verkostung, die neben dem Backen auch viel Spaß und Freude bereitet. So konnte ich schon einige aus meinem Freundes und Bekanntenkreis überzeugen, öfters selber Brot zu backen. Viele waren überrascht von dem geringen Aufwand und dem köstlichen Ergebnissen. Dadurch konnten wir schon einige Supermarktbrötchen durch köstliche selbstgemachte Brote ersetzen.


Hannes G.
Wien

Erntehelferlein - Smart City Award

Das Anbauen von eigenem Obst und Gemüse ist schon eine sehr feine Sache. Allerdings stellt sich jedes Jahr die Frage: Was soll ich tun mit dem vielen Obst und Gemüse, das nahezu zeitglich reif wird? Deshalb habe ich mein Projekt Erntehelferlein umgesetzt. Besonders für ältere Personen ist der Arbeitsaufwand bei der Ernte nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig wird neben dem Arbeitsaufwand auch eine große Menge an Obst oder Gemüse auf einmal geerntet. Hier werden die Erntehelferlein aktiv. Personen, die freiwillig bei der Ernte unterstützen, erhalten als Dank einen Anteil an dem geernteten Obst und Gemüse. Wichtig ist das gegenseitige Helfen, einmal wird bei Nachbarn X geerntet, anschließend bei Nachbarin Y. Dadurch profitiert die Gesundheit der Menschen und es schmeckt ausgezeichnet.


Patrick G.
Wien

Foodsharing Liste von Patrick

Mein Projekt ist die Foodsharing Liste. Vor meinem letzten Urlaub (der recht spontan war) hatte ich noch einige Lebensmittel daheim, die, bis ich wieder heim kommen würde, schlecht werden würden. So habe ich eine meiner Nachbarin gefragt, ob sie eventuell dafür Verwendung hat. Sie hat sich sehr über die Lebensmittel gefreut, und ich habe mich darüber gefreut, dass ich keine Nahrungsmittel wegschmeißen musste. Nach der Rückkehr meines Urlaubs ist mir dann die Idee der Foodsharing Liste gekommen. Wie oft passiert es, dass ich zu viel koche oder ich von meiner Oma Unmengen an selbst geerntetem Obst bekomme oder Kuchen – in Mengen, die ich nicht alleine aufessen kann!
Somit habe ich mit meinen Nachbar:innen gesprochen, ob sie prinzipiell Interesse an der Foodsharing Liste haben. Nach vielen Zusagen habe ich dann die Liste gestaltet. So wurde die erste Food Sharing Liste am schwarzen Brett unseres Stiegenhauses aufgehängt. Seitdem es die Foodsharing Liste gibt, haben wir mehr Kontakt miteinander. Bei der Übergabe der Lebensmittel wird oft noch nett geplaudert.


Nadine G.
Wien

Aktionen nutzen

Bei meinem Projekt geht es um das Nutzen von Aktionen in Supermärkten. Viele Aktionen in den Supermärkten sind sehr undurchsichtig und besonders für ältere Menschen, Singles und Kleinhaushalte völlig ungeeignet. Oft gibt es z.B. 3+1, 4+1 oder 5+3 Gratis Aktionen. Das führt zu einem Dilemma: Entweder kaufe ich Lebensmittel, die ich gar nicht brauche, oder ich nutze die Rabattaktionen nicht und kann nicht sparen. Deshalb habe ich mein Projekt "Aktionen nutzen" ins Leben gerufen. Ich habe dazu eine Pinnwand im Stiegenhaus angebracht, Nachbar:innen können darauf die Aktionen, die sie gerne nutzen möchten, anpinnen und schreiben dazu, welchen Anteil sie abgeben würden, z.B. bei 3+2 Aktion 2 Stück. Auch schreibt die Person dazu, bis wann sie Rückmeldung braucht. Falls wer Interesse hat, pinnt er oder sie sich dazu, nach dem Einkaufen wird aufgeteilt und abgerechnet.


Ruth E.
Graz
Für FoodCoop EggenLend

Die FoodCoop EggenLend stellt sich vor

Die Foodcoop EggenLend ist eine Einkaufsgemeinschaft für Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Wir haben in der Alten Poststraße 118/8020 Graz Räumlichkeiten angemietet, neben dem Stadtteilzentrum EggenLend, die als Lager und Begegnungsraum dienen. Dort werden von den Produzent:innen einmal wöchentlich die bestellten Lebensmittel angeliefert. Zu bestimmten Zeiten können die Mitglieder ihre Bestellung abholen.
Die Qualitätskriterien unserer Bestellung sind: Wir wollen so regional wie möglich (Graz und GU bevorzugt) kaufen, wir wollen kleinstrukturierte Produzent:innen (möglichst Bio-Anbau) unterstützen, ohne Zwischenhandel und Verpackung einkaufen und möglichst alle Produzent:innen auch kennenlernen.
Wir haben in einem kleinen Gründungskreis die Vereinsgründung mit der Erstellung des Wertekatalog abgeschlossen und gehen nun in die Phase der ersten Bestellungen und der Öffentlichkeitsarbeit, um mehr Mitglieder und Produzenti:nnen bei uns aufzunehmen. Angedacht ist auch eine Zusammenarbeit mit dem Stadteilzentrum.


Jarita R.
Groß-Enzersdorf

Koch mit Mittwoch Smart City Award Feeding the City

Bei meinem Projekt soll die Lebensmittelverschwendung endlich der Vergangenheit angehören! Um die Lebensmittelverschwendung zu verhindern, habe ich den „Koch mit Mittwoch“ in meiner Arbeit umgesetzt. Bei diesem Koch mit Mittwoch koche ich jeden Mittwoch gemeinsam mit meinen Kolleg:innen eine Mahlzeit vorrangig mit Lebensmitteln, die kurz vor dem Ablaufen sind oder sonst weggeworfen werden würden. Auch Obst und Gemüse aus dem Garten oder von der Terrasse von Kolleg:innen wird beim Koch mit Mittwoch genützt. Einen Hauptfokus legen wir auf vegane und vegetarische Speisen. Der Koch mit Mittwoch wird von mir vorab über Teams und über E-Mail organisiert, hier können die Kolleg:innen Lebensmittel melden, für die sie keine Verwendung mehr haben. Anschließend wird ein passendes Gericht dazu ausgewählt, wie z.B. letzte Woche ein super guter Gemüse-Wok.


Marina H.
Wien
Für Naschgarten

Naschgarten - Smart City Award

Der Naschgarten ist ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel hat, die Handlungskompetenz von Kindern für eine gesunde und umweltbewusste Lebens- und Ernährungsweise zu stärken. Der seit einem Jahr bestehende Verein baut derzeit auf einem knapp 5.000 m2 großen Gelände im 10. Wiener Bezirk angrenzend an den Zukunftshof (Rosiwalgasse 39) einen umweltpädagogischen Garten auf: Mit einer Freiluftküche, einem Folientunnel, einem Obst- und Kräutergarten, Hochbeeten und Ackerflächen, Bienenstöcken und ein Spielareal. Hier erfahren Kinder zwischen 2 bis 14 Jahren ab Sommer 2022 durch am Jahreskreislauf orientiertes Gärtnern, Kochen, Verarbeiten und Genießen selbst herangezogener Lebensmittel alle Schritte vom Samenkorn bis zur fertigen Mahlzeit. Von September bis Juni lernen 14-tägig kommende Kindergartengruppen und Schulklassen ernährungs- und gartenpädagogische Inhalte tiefgehend nachzuvollziehen, um langfristig gesunde Lebenspraktiken etablieren zu können.


Maria G.
Wien

Alte Lebensmittel zu Hundefutter verarbeiten

Wir wollen in unserem Haushalt möglichst wenig Müll produzieren, dazu gehören auch Hundefutterdosen. Des Weiteren achten wir darauf, keine Lebensmittel, in diesem Fall Gemüse, wegzuschmeißen, nur weil es schon etwas älter und runzelig ist. Oft hat man auch zu viel gekocht, insbesondere Reis/Linsen/Kartoffeln. All diese Lebensmittel eignen sich gut als Hundefutter. Wie euch bestimmt aufgefallen ist, handelt es sich überdies um rein vegane Zutaten. In diesem Sinne können wir mehrere Anliegen – also weniger Müll produzieren, Lebensmittel wertschätzen, vegane statt tierische Ernährung – vereinen und so nachhaltiges, selbergemachtes und veganes Hundefutter für unseren Hund kochen. Das Hundefutter kann so auch vorgekocht werden für ein paar Tage und dazu einfach in einem wieder verwendbaren Behältnis aufbewahrt werden.


Thomas M.
Linz
Für Pädagogische Hochschule Oberösterreich

Vorstellung: Wie wird die Stadt satt?

Die Pädagogische Hochschule OÖ veranstaltete in Kooperation mit der Volkshochschule Linz und dem Klimabündnis ein Online-Symposium zum Thema „Wie wird die Stadt satt!“. Die mit der Lebensmittelversorgung verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von Städten weitgehend ignoriert. Der Klimawandel trägt dazu das seine bei. Dabei hat die Stadt vielfältige Möglichkeiten, dem entgegenzutreten. Gemeinschaftsgärten, „essbare Städte“, Kooperationen der Konsumenten mit Produzenten in Form von CSA (= Community Supported Agriculture) oder Einkaufsgemeinschaften und andere Ernährungsprojekte können zu einer klimafreundlichen, regionalen Ernährung in Städten beitragen. Klimawandelanpassungsprozesse durch Forcierung von Stadtgrün in Form von Renaturierungen oder Gebäudebegrünungen sind zudem wichtige Beiträge zur Kühlung der Städte. Das Projekt war/ist ein gezielter Appell an die Linzer Kommunalpolitik und die oberösterreichische Landespolitik. Es war keine "Eintagsfliege", sondern dieser Impuls wird auf verschiedenen Ebenen weiterverfolgt. Die zentrale Frage ist die nach der nachhaltigen Ernährungssicherheit in der Stadt, aber darüber hinaus geht es auch um das generelle Thema "greening of the city" als notwendige Antwort auf den Klimawandel.


Christian D.
Helfenberg

Wiesengenuss

Welche Pflanzen auf Wiesen, Grünflächen und im Rasen kann man essen? Viele vorhandene Ressourcen in der Natur bleiben von vielen Menschen unentdeckt oder ungenutzt. Auch in Städten wachsen essbare Pflanzen ohne, dass diese extra angebaut werden müssen. Diese enthalten normalerweise mehr Inhaltstoffe und Spurenelemente als die gezüchteten Pflanzen, die im Handel erhältlich sind. Daher wird man rascher sat,t auch wenn man weniger gegessen hat. Ich konnte diese Erfahrung schon mit einem Wildkräutersalat im Vergleich zu einem normalen Salat machen.
Oft fehlt es am Wissen, was essbar ist und wie man es zubereitet oder verwendet. Ich möchte den Menschen einige leicht erkennbare essbare Pflanzen vorstellen oder wieder in Erinnerung rufen, welche oft vorkommen, und sie dazu animieren, diese auf ihren Speiseplan zu bringen. Auch Kinder können rasch und einfach lernen, welche Pflanzen auf Grünflächen essbar sind.

 


Angelika K.
Gramastetten

Bienenerlebnisse für Kinder in Linz-Urfahr

Unsere Initiative „Bienenerlebnisse für Kinder in Linz-Urfahr“ entstand aufgrund der Begeisterungsfähigkeit unseres vierjährigen Sohnes, seinem Papa beim Imkern zu helfen. Auf Basis einer 1:1 Betreuung und mit Bedacht und Vernunft ist dies durchaus auch schon mit Kindern im Kindergartenalter möglich. Zum anderen war im Freundes- und Bekanntenkreis das Interesse groß, und es kam uns bald die Bitte zu Ohren, ob wir nicht ihren Kindern die Welt der Bienen auch mal zeigen könnten. Gesagt, getan – die Bienen-Erlebnisse dauern ca. 1,5 Std. und finden in einer 1:1 Betreuungssituation statt. Die Schutzausrüstung für den Umgang mit den Bienenvölkern wird von uns zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns, vor allem Kindern aus der Großstadt die Welt der Bienen, wie sie leben, organisiert sind, sich fortpflanzen, ihre Waben produzieren und wie der beliebte Bienenhonig produziert wird, näher zu bringen.


Nicole G.
Wien

Gemeinschaftsgarteln - Ernährungsraum Stadt

In dem Video zeige ich euch den Gemeinschaftsgarten in unserer Nachbarschaft! Ehrlicherweise gibt es für mich nichts Schöneres, als nach einem langen Tag, den ich hinter den Schreibtisch verbracht habe, etwas Zeit im Freien zu verbringen. Obwohl ein Garten wirklich viel Arbeit sein kann, zahlt sich die Arbeit mehr als aus – das habe ich bemerkt, als ich meine ersten eigenen Paradeiser probiert habe. Mein Projekt ist ein Gemeinschaftsgarten im gemeinsamen Hof der Wohnanlage. Da so ein Projekt auch Zeit beansprucht, habe ich meine lieben Nachbar:innen gefragt, ob sie Interesse haben und mitmachen wollen. Insgesamt haben dann 14 Haushalte mitgemacht.
Es gibt unzählige Vorteile von Gemeinschaftsgärten: Man verschönert damit nicht nur die Städte, sondern kann auch frische Erzeugnisse anpflanzen. Pflanzen sorgen für eine sauberere Umgebung und verringern die Luftverschmutzung. Außerdem sehe ich im Gemeinschaftsgarten eine wichtige Bildungschance: Kinder können lernen, woher ihr Essen eigentlich stammt. Beim Garteln im Gemeinschaftsgarten entsteht auch immer ein nettes Gespräch mit den Anwohner:innen.


Tina P.
Linz
Für Unpackbar OG

Unverpackt Einkaufen in Linz

Wir saind eine kleine Greißlerei, die neben der nachhaltigen Einkaufsmöglichkeit eine familiäre Atmosphäre bieten möchte. Es ist ein Ort um sich zu treffen und untereinander zu vernetzen. "Unpackbar" ist ein Herzensprojekt, welches wir, Cristina Liu und Tina Prückl, uns im Jahre 2020 erfüllt haben. Unsere Mission ist es, das unverpackte und plastikfreie Einkaufen in Linz möglich zu machen. Wir bieten sorgfältig ausgesuchte und hochwertige Lebensmittel, Kosmetikprodukte und Haushaltswaren an, die wir teils direkt von den Bäuer:innen und teils von Biolieferant:innen geliefert bekommen.
Das Konzept funktioniert so, dass man seine eigenen Gefäße mitnehmen kann. Diese werden vorab abgewogen und mit dem Gewicht beschriftet. Weiters befüllt man die Gefäße nach Lust und Laune und dann gehts zur Kassa, wo vom Gesamtgewicht das Leergewicht des Behälters abgezogen wird.
Bei uns soll man sich einfach wohl füllen!


Gerlinde S.
Wartberg ob der Aist
Für Mittelschule Tragwein

Lebensmittel verwenden statt verschwenden

Als wir Schüler:innen der 4b Klasse der Mittelschule Tragwein im Religiosunterricht uns mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigten, erstaunte uns besonders der hohe Anteil an Lebensmittelverschwendung. Schockiert über diese enormen Mengen, die einen wesentlichen Anteil an Ressourcen verbrauchen, entschlossen wir uns, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie dieser Verschwendung entgegengewirkt werden könnte. Wichtig war es, überhaupt erst einmal ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen. Wir erstellten eine Website, die umfangreiche, jedoch leicht verständliche Informationen zum Thema beinhaltet. Nur über die Verschwendung aufzuklären, war uns jedoch zu wenig, es sollten auch Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Einige Beispiele: Unter dem Motto „Verwenden, statt verschwenden“ veröffentlichen wir Rezepte, um Reste zu verwerten. Auf den von uns betreuten Social Media Kanälen wird auf Produzent:innen von regionalen Lebensmitteln im Umkreis von 30 km hingewiesen.


Elisabeth F.
Wien

Kreiskartoffel St.Marx – HOW TO GROW POTATOES IN PUBLIC SPACE

Ein Kreisverkehr in Wien/St.Marx wird zum Erdäpfelfeld! Das Artefakt einer autozentristischen Stadtplanung wird zu einem Symbol für urbane Lebensmittelsouveränität im Sinne einer Postwachstumsökonomie umgedeutet. Auf niederschwellige Weise kann sich die Nachbarschaft jeden Sonntag mit Blick auf eine verwaiste Parkplatzwüste eigene Erdäpfel ziehen. Im Zentrum des Kreisverkehrs befindet sich eine Skulptur aus Wassertanks mit dem Schriftzug "Sind im Weltkrieg – eine Botschaft, die ökoaktivistische, volkswirtschaftliche, historische und selbstironische Lesearten kurzschließt".
Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit wurde der Satz von Montag bis Samstag um eine Zusatztafel erweitert: Aus Weltkrieg wurde Weltmarkt. Solange der Euro rollt, darf der Verkehrsfluß nicht irritiert werden. Am Sonntag sind kritische Überlegungen in der Betonwüste aber erlaubt. Projektort: Kreisverkehr Schöpsstraße/Leopold-Böhm-Straße, 1030 Wien, Projektdauer war vom 9. Mai bis 31. Oktober 2021;
Durch Wienerernte werden die Früchte jener Gartenbesitzer:innen, die keine Zeit haben oder nicht mehr in der Lage sind zu ernten, gerettet und müssen nicht mehr am Boden verrotten oder weggeworfen werden. Durch gemeinsames Ernten müssen weniger Lebensmittel hergestellt werden, man greift auf vorhandene Ressourcen zu.


Susanne S.
Sonnberg im Mühlkreis

FoodCoop - Regionale Vielfalt zum Entdecken und Genießen

Ich möchte mit meinem Projekt vor allem Eltern ermutigen, sich mit ihren Kindern örtlichen Food-Coop-Projekten anzuschließen oder mit ähnlich nachhaltig eingestellten Familien selbst eine zu gründen, um regionale Vielfalt zu entdecken und zu genießen. Solche Projekte bestehen schon vielerorts in städtischen, aber auch im ländlichen Bereich.
Um biologische, regionale, handwerklich und fair hergestellte Lebensmittel leichter in Zwettl einkaufen zu können, schlossen sich 2013 Personen in Zwettl zu einer sogenannten FoodCoop = Lebensmittelkooperative zusammen. Die Mitglieder des daraus entstandenen Vereins frEssKultur beziehen selbstorganisiert Produkte direkt von regionalen Bio-Bäuer:nnen. Ziel der "Food-Coop"-Initiative ist es, Produkte von regionalen Direktvermarkter zu bündeln und die Wertschätzung gegenüber diesen zu steigern. Regionaler und nachhaltiger kann nicht eingekauft werden!


Alec H.
Wien
Für CycleCinemaClub (BFF Wien)

Pedalpowered Popcorn

Diese Popcornmaschine kommt ohne Steckdose aus. Sie wird von den drei Generatorrädern des CycleCinemaClub Wien (www.cyclecinemaclub.at oder auf Facebook und Instagram.) betrieben, auf denen das Kinopublikum den Strom für Kinovorführungen im öffentlichen Raum produziert: Denn was gehört zu Kino? Eben, Popcorn! Atomstromfrei, mit Pedalkraft produziert. Das gesamte Equipment wird mit Fahrrädern und Anhängern transportiert, der Transport ist also ebenso energieautark wie Kino und Popcorn. Das strampelnde Publikum lädt einen Akku so lange, bis genug Strom für eine Ladung Popcorn drinsteckt.
Popcorn ist zwar kein essentieller Beitrag zum Ernährungsthema, aber diese voll funktionstaugliche Techniklösung soll auf den Energieaspekt in der Nahrungsmittelproduktion hinweisen. Nachhaltige Ernährung muss diesen Aspekt berücksichtigen. Unser Beispiel macht erlebbar, wieviel Energie eigentlich für einen Tüte Popcorn nötig ist: Wer einmal für sein oder ihr Popcorn gestrampelt hat, nimmt Energiebedarf im Alltag bewusster wahr und denkt eher über Einsparungen nach. Und es schmeckt :)


Elisabeth N.
Wien
Für Kollerabi - Foodcoop im Sonnwendviertel

Kollerabi - Feeding the Sonnwendviertel

Eine Foodcoop (Lebensmittelkooperative) ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinschaftlich Lebensmittel direkt von den Produzent*innen beziehen. Diese kommen hauptsächlich aus der Region und liefern direkt in unser Lager (Abholung 24/7).
"Kollerabi" ist eine Foodcoop im Wiener Sonnwendviertel (https://kollerabi.fcoop.at/). Die Qualität der Lebensmittel ist hoch, der ökologische Fußabdruck klein: Kurze Transportwege, wenig bis kein Einweg-Verpackungsmaterial, fairer Lohn für die Produzent*innen, bessere Lebensbedingungen für Tiere, mehr Selbstbestimmung für Konsument*innen und Produzent*innen, mehr Wertschätzung für Lebensmittel im Allgemeinen. Wir wissen, wo die guten Lebensmittel herkommen und wo unser Geld hinfließt. Die meisten unserer Lieferbetriebe kennen wir persönlich und besuchen sie gemeinsam im Rahmen von „Speisereisen“.
Es ist uns wichtig, unser Umfeld über die ökologische und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln zu informieren und zu sensibilisieren – „Lebensmittel WERTschätzen“.


Maria B.
Wien

Essen essen! – einfach und unkompliziert Lebensmittel retten

Rund ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landen jährlich im Müll anstatt im Magen. Dabei handelt es sich nicht um schlechtere Essenreste, sondern um feine Köstlichkeiten, die überproduziert und nicht rechtzeitig verwertet werden. Ich möchte zeigen, wie einfach und unkompliziert es sein kann, Lebensmittel zu retten und sinnvoll zu verteilen! Viele Menschen denken, es sei kompliziert sich gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen. Daher möchte ich auf dementsprechende Projekte und deren einfache Umsetzung aufmerksam machen.
Viele Vereine, Organisationen, Initiativen oder Apps können interessierten und engagierten Personen auf einfache Weise dabei helfen, Lebensmittel jeglicher Art zu „retten“ und damit nachhaltiger zu konsumieren. Besonders in der Stadt ist dies durch zahlreiche Angebote sehr leicht umzusetzen. Die oft großen Mengen an geretteten Lebensmitteln werden preiswert oder sogar gratis abgegeben. Und es viele Möglichkeiten, Lebensmittel zu verteilen, z.B. an Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, bei sozialen Einrichtungen oder Organisationen etc.


Sigrun P.
Graz

Feeding our Neigbourhood - Hochbeete für unsere Wohnanlage

In einer Wohnanlage mit annähernd 300 Einheiten setzen wir einen ersten Schritt zu mehr Ernährungssouveränität: 3-4 Hochbeete an einer bisher sehr unansehnlichen Mauer werden gemeinschaftlich bepflanzt und gepflegt. Die Teilnehmenden bereichern so ihre Ernährung mit hochwertigem, lokal und ökologisch produziertem frischen Gemüse, mit Salat, Kräutern und Naschobst. Im Tun verstärkt sich unser Bezug zur Nahrungsmittelproduktion und unsere Kinder lernen, woher das Gemüse kommt. Wichtig ist uns dabei auch der Aspekt der Gemeinschaftlichkeit. Bisher haben sich vor allem Eltern mit ihren (Klein-)Kindern am Spielplatz getroffen und näher kennengelernt, mit den Beeten gibt es nun auch für alle anderen Bewohner:innen einen Grund, sich im Hof aufzuhalten und zusammenzukommen. Das Projekt ist einfach skalierbar – wenn es einmal gut funktioniert und sich mehr und mehr Bewohner:innen dafür interessieren, können vielfältige weitere Ideen verwirklicht werden.


Conny S.
Wien
Für Gemeinsam Landwirtschaften Ochsenherz

SoLaWi | GeLa Ochsenherz | Smart City Award 2021 | Feeding the City

Die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) GeLa Ochsenherz versorgt wöchentlich rund 300 Mitglieder in Wien & Umgebung mit frischem Bio-Gemüse. In einer Solawi gehen Erzeuger:innen & Verbraucher:innen von Lebensmitteln eine Partnerschaft ein mit dem Ziel faires, nachhaltiges & regeneratives landwirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen & die Versorgung mit gesunden, regionalen, frischen Lebensmitteln zu gewährleisten. Die Kosten werden gemeinsam entsprechend einer solidarischen Selbsteinschätzung getragen. Die Versorgung mit Lebensmitteln wird dadurch unabhängig von Marktdruck & Handelsketten. Auch die Verantwortung wird geteilt, manche Mitglieder helfen am Feld oder am Abholstand, organisieren Veranstaltungen & kümmern sich um Webseite & Social Media. GeLa ist also eine Gemeinschaft von Menschen, die alle das einbringen, was sie können & wollen, um gemeinsam sicherzustellen, dass alle mit gutem Gemüse versorgt werden.


Johannes M.
Wien

Feed the city: Das Foodie-Rettungskistl

Das Foodie-Rettungskistl ist eine nachbarschaftliche Initiative zur Reduktion der Lebensmittelverschwendung und stellt dabei auch eine nachhaltige Lösung im Sinne des „Feed the City“-Projektes dar: Überschüssiges Obst oder Gemüse der Foodie-Rettungskistl-Teilnehmer:innen wird im Haus an zentraler Stelle gesammelt und einmal am Tag von mir abgeholt. Danach wird je nach Menge und Inhalt des Kistls eine einfache Leckerei, wie eine Suppe, ein Salat oder eine Quiche gekocht. Als passionierter und kreativer Hobby-Koch lässt sich hier immer etwas finden, das auch der Allgemeinheit schmeckt :). Die Mitglieder der Initiative werden in einer eigens dafür gegründeten Whats-App Gruppe informiert und können ihre Spenden in Form von gekochten Speisen dann entweder frisch oder gefroren (wenn man zB im Urlaub ist) wieder abholen.


Herbert G.
Wien

Restlrezepte von Herbert

Lebensmittelverschwendung ist ein großes und wichtiges Thema für mich! Viel zu viel wird weggeworfen und verschwendet, in Österreich sind es bereits etwa 19 Kilogramm, die pro Person und Jahr in der Mülltonne landen. Dies liegt am fehlenden Bewusstsein für den wahren Wert von Lebensmitteln und am fehlenden Wissen über mögliche Alternativen zum Wegwerfen. Was tun, um das Problem zu lösen? Dafür habe ich mein Projekt „Restl Rezepte“ gestartet. Das Ziel des Projektes ist es, Alternativen zum Wegwerfen von Lebensmitteln aufzuzeigen und ein Online-Kochbuch mit Restl Rezepten zu erstellen. Dazu habe ich mich mit Nachbar:innen und in meinem Freundeskreis ausgetauscht. Immer wieder sind neue Rezepte hinzugekommen, die wir gemeinsam ausprobieren und manchmal sogar verbessern können. Das Kochbuch ist online abgespeichert, so kann es von jedem und jeder leicht angepasst und abgerufen werden.


Lisa P.
Wien

Der Hydrotower - Smart City Award 2021

Seit 2021 entwickelt und baut das Startup aus Berlin den HydroTower – ein hydroponischer Pflanzturm für den Privatgebrauch. Mit dem eigenen Anbau von Lebensmitteln entfallen Transportwege und Verpackungsmüll. Weniger Importe entlasten die Verkehrsinfrastruktur. Pflanzen wachsen nicht in organischer Erde, sondern in Wasser, das mit einer Nährlösung angereichert wird und im geschlossenen System zirkuliert. Die gezielte Wasser- und Nährstoffzufuhr ermöglicht einen ca. 5-10 mal produktiveren Anbau und braucht dabei nur ca. 10 Prozent des verwendeten Bewässerungswassers im Vergleich zu Gemüse aus dem erdgebundenen Landbau.
Die Anlagen sehen nicht nur ansprechend aus, sondern können z.B. auch mit Nachbar:innen zusammengeschaltet werden, was einen sozialen Mehrwert in den Bezirken oder Nachbarschaften generiert.


Sevi K.
Wien

Open-Source Bewässerungssystem

Die vorliegende Einreichung beschreibt ein einfaches, selbstgebautes, smartes Bewässerungssystem mit preiswerten Komponenten, das laufend die Feuchtigkeit in der Erde misst und automatisch eine Pumpe aktivieren kann, um die Pflanzen zu bewässern. Durch die dauerhafte Überwachung und Steuerung der Feuchtigkeit können für die Pflanze immer optimale Bedingungen garantiert werden, unabhängig davon, ob man sich selbst darum kümmert. Dadurch kann der Ernteertrag maximiert werden, was vor allem auf beschränkten Flächen in der Stadt essentiell ist. Totale Ernteausfälle durch Vertrocknung sind damit Vergangenheit.
Das beschriebene Projekt besteht aus einer Raspberry Pi, einem Feuchtigkeitssensor, einem Analog/Digital-Wandler und einer Wasserpumpe. Der Fokus lag auf günstigen, aber zuverlässigen Hardware-Komponenten, die für alle Menschen leistbar sind. Die dazugehörigen Software-Komponenten sind alle Open-Source lizenziert und frei zugänglich. Im Video werden neben einer Beschreibung des Projekts auch weiterführende Links und Details zum eigenständigen Nachbauen gezeigt, um auch technisch weniger erfahrene Personen zu ermutigen, selbst eine Garten-Automatisierung aufzubauen. Das System ist kompakt und findet auch auf kleinen Balkonen oder Terrassen Platz.


Anna-Maria K.
Wien
Für WeltTellerFeld

WeltTellerFeld - Was es auf der Welt braucht, um deinen Teller zu füllen, zeigen wir dir am Feld

Das WeltTellerFeld ist ein interaktiver Bildungsort in Wien, der die komplexen Zusammenhänge des globalen Ernährungssystems auf einer konkreten Fläche erlebbar macht. Am gut 3000 m² großen Feld können dazu die Fläche und die landwirtschaftlichen Kulturen, die der jährliche Lebensmittelkonsum eines Menschen beansprucht, erkundet werden. Denn hinter unserem Essen versteckt sich so einiges – Flächen, natürliche Ressourcen, Arbeitszeit. Unser Essen hat außerdem vielschichtige Auswirkungen, unter anderem auf unser Klima. Wir geben Impulse, sich mit der eigenen Ernährung zu befassen und sie zukunftsfähig zu gestalten. Das WeltTellerFeld ist öffentlich zugänglich und kann entlang von Stationen und Infotafeln erkundet werden. Bildungsangebote wie Führungen oder Workshops für Kinder und Erwachsene erlauben noch tiefere Einblicke und Mitmach-Möglichkeiten.


Christina H.
Wien

Urban Gardening und Urban Harvesting

In diesem Video werden zwei Möglichkeiten aufgezeigt, wie Menschen ohne Balkon und Garten in der Stadt trotzdem zu frisch geerntetem Obst und Gemüse kommen können. Zuerst wird am Beispiel der Hochbeete der Gebietsbetreuung Wien das Prinzip von Urban Gardening erklärt. Dabei können Menschen aus der näheren Umgebung in eingezäunten, klar definierten Gartenbeeten über einen gewissen Zeitraum beliebige Nutzpflanzen anbauen und ernten. Neben den Erträgen in den Beeten bietet dies auch die Möglichkeit, seine Nachbarn besser kennen zu lernen.
Die zweite vorgestellte Option betrifft das legale Ernten von öffentlich zugänglichen Obstbäumen. Hierbei wird im Video die vom Verein Obststadt Wien angelegte Streuobstwiese auf der Donauinsel vorgestellt. Außerdem gibt es Links zu dieser Initiative und zur Webseite mundraub.org, auf der viele weitere Obstbäume und Sträucher im gesamten deutschsprachigen Raum eingezeichnet sind.


Alissa H.
Wien
Für Goldgarten

Goldgarten

Der Goldgarten ist Teil eines Zwischennutzungsprojekts auf der Äußeren Mariahilferstraße in Wien. In einer Gegend, die sonst besonders durch ihren Beton-Anteil auffällt, auf einer Fläche, die vormals zwei Zinshäuser beherbergte, haben wir im Frühjahr 2022 einen Gemeinschaftsgarten gegründet.
Wir möchten aufzeigen, wie Flächen in der Stadt durch Eigeninitiative mitgestaltet und angeeignet werden können und dass es nicht viel braucht, um das eigene Obst und Gemüse mitten in der Stadt selbst anzubauen. Mit Kreativität und Engagement schaffen wir so einen Mehrwert, der allen zugute kommt, da die Fläche öffentlich zugänglich ist und neben einem grünen Ort zum Verweilen auch kulturelles Programm bietet.
Wir, das sind die beiden Gründungsmitglieder der Wiener Dachfarm gemeinsam mit engagierten Anrainer:inenn aus der Umgebung des Goldgartens. Mit unserem Projekt möchten wir dazu inspirieren, "Stadt" anders zu denken und eine Auseinanderzusetzung anstoßen, wie Freiflächen genutzt werden sollen.


Gerhard M.
Katsdorf

Verbesserung von Bienen-Tierwohl

Für die Lebensmittelversorgung und die Vermehrung von Pflanzen hat die Biene eine wesentliche Bedeutung. Die Varroa-Milbe schädigt aber Bienen und deren Brut. Eine verbreitete Methode ist die Behandlung des Bienenstocks mit Ameisensäure über eine Dauer von ca. 2 Wochen nach der Honigernte. Trotzdem gibt es Ausfälle bis zu 10%, da z.B. die Ameisensäurekonzentration nicht geregelt werden kann. Diese variiert bei den verwendeten Bedampfungsmethoden u.a. durch tägliche Temperatur- und Feuchte-Schwankungen. Eine zu hohe Konzentration zwingt die Bienen zur Flucht, eine zu geringe vernichtet die Milben nicht.
Bei unserem Projekt erfassen wir Säurekonzentration im Bienenstock und gleichen durch ein variables Verdampfungssystem die natürlichen Schwankungen aus. Und das energie-autark, da die Bienenstöcke ja in der Natur stehen. Zusätzlich erhält der Imker über sein Handy Infos und Warnungen über den Zustand seines Bienenvolks.


Stefanie R.
Wien

KÜFA im Nachbarschaftsgarten

Das Projekt der "KÜFA – Küche für alle im Nachbarschaftsgarten" beleuchtet das Thema der Lebensmittelverschwendung und möchte eine aktive Möglichkeit anbieten, gerettetes Essen gemeinsam, solidarisch zu verkochen und mit allen, die hungrig sind zu genießen. Mensch kann sich nach Lust und Kapazität selbst einbringen und über dem gemeinsamen Schlemmen mit Nachbar:innen, Passant:innen und allen anderen Interessierten vernetzen. Die begrünte Grätzloase beansprucht nicht nur bisher für Autos genutzten öffentlichen Raum, hier wird zudem die Möglichkeit geschaffen, mitten in der Stadt einen Obst- und Gemüsegarten anzulegen. Für die KÜFA bedeutet das frische Kräuter, die saisonal und selbstgepflanzt sind. Für alle Menschen, die vorbeikommen, bietet der grüne Begegnungsraum einen schattigen, kommerzfreien Raum, in dem alle am Naschgarten bedienen dürfen.


Sebastian S.
Wien

Wienerernte

Besonders ältere Besitzer:innen eines Gartens in den Außenbezirken Wiens haben mit zunehmendem Alter das Problem, die Früchte ihrer Obstbäume oder Gemüsebeete nicht mehr selbst ernten zu können. Auf der anderen Seite gibt es viele Personen, die gerne einen Garten hätten und auch Früchte, Obst und Gemüse selbst ernten möchten. Hierzu habe ich eine Webseite geschaffen, auf der Gartenbesitzer:innen um Hilfe bei der Ernte bitten können. Diese kann anschließend aufgeteilt und von den Helfer:innen mitgenommen werden. Mit Hilfe eines Kontaktformulars können mich die Gartenbesitzer:innen und die Erntehelfer:innen kontaktieren, ich führe die beiden dann zusammen - und schon kann gemeinsam geerntet und das eine oder andere Rezepte zur Weiterverarbeitung getauscht werden. Mit diesem Projekt möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass weniger Lebensmittel hergestellt werden müssen und dass ein stärkeres Bewusstsein für Lebensmittel hergestellt wird.


Ninja B.
Innsbruck
Für Beziehungsweise lernen

Unser nachhaltiger Mittagstisch bei Deutsch als FreundInsprache

Ein fundamentaler Bestandteil unseres Vereins "Beziehungsweise lernen" ist das Projekt Deutsch als Freund:insprache. Hierbei wird von Dienstag bis Donnerstag immer vormittags ein Begegnungsort geschaffen, bei dem die Teilnehmer*innen mit einer Sprachtrainerin und Freiwilligen gemeinsam Deutsch lernen. Der Fokus liegt dabei neben der Sprachvermittlung auf der Begegnung zwischen Einheimischen und Zweiheimischen. Damit die Teilnehmer:innen die Stadt Innsbruck besser kennenlernen, sind regelmäßige Ausflüge, wie zum Beispiel in die Stadtbibliothek oder öffentliche Gärten, im Programm vorgesehen. Jeden Donnerstag werden im Rahmen des Projekts gemeinsam Gerichte aus den Herkunftsländern der Teilnehmer:innen gekocht. Auch hierbei werden fleißig Vokabeln gelernt und Themen rund um nachhaltiges Kochen (Mülltrennung, Regionalität, Saisonalität) thematisiert und praktiziert. Mittags kommen dann Besucher:innen und essen gemeinsam mit den Teilnehmer:innen.

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